Montagsfrage vom 19.09.2016

19 September 2016

Gibt es Antagonisten, die ihr mehr mögt als Protagonisten bestimmter Bücher/Reihen und falls ja, was ist der Grund dafür?


Das ist selten, aber es ist schon hin und wieder mal vorgekommen. Wobei ich dabei durchaus differenzieren möchte, dass das nicht unbedingt etwas mit mögen oder gern haben der Figur zu tun haben muss, sondern eher damit, wie interessant sich der Antagonist für mich darstellt.

Wenn z.B. eine Hauptfigur sehr klischeehaft, sehr langweilig oder aber unnatürlich daher kommt, dann kann es schon mal sein dass der Antagonist deutlich interessanter, authentischer daher kommt und sein Charakter ansprechender wirkt. Dann würde ich den Antagonisten, dem Protagonisten definitiv vorziehen.

Wie seht ihr das? Habt ihr schon einmal den Antagonisten interessanter befunden als den Protagonisten?


Ich freue mich über euer Feedback.

Kommentare:

  1. Hi Nisnis,

    danke für deinen Besuch! Und wie du schon gelesen hast, unterschreibe ich deinen Beitrag ganz und gar. ;o)

    Liebe Grüße
    Patricia

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    1. Liebe Patricia,

      fein, wenn wir so prima einer Meinung sind.

      Herzliche Grüße

      Nisnis

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  2. Hallo,

    die Darstellung von solchen Figuren muss natürlich stimmen. Meist ergibt es sich dann, dass man die Figur mag, obwohl sie nicht ganz der Sympathieträger ist.

    lg
    Marie

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    1. Ich stimme dir zu, liebe Marie. Das hat nichts mit Sympathie zu tun.

      Liebe Grüße

      Nisnis

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  3. Huhu Nisnis,

    ich denke es kommt sehr darauf an, wie vielschichtig und wie detailliert ein Charakter dargestellt wird. Ein farbloser Held (oder eine Heldin), die immer alles richtig macht und so unsagbar gut ist, dass es schon wieder unglaubwürdig wirkt, kann bei mir als Leser keinen Blumentopf gewinnen. Es sind die Charaktereigenschaften, die eine Person sympathisch werden lässt oder auch nicht. Das kann also durchaus bei einem Antagonisten der Fall sein, obwohl man die Personen im Buch auch nicht immer eindeutig der einen oder anderen Gruppe zuordnen kann, aber gerade das macht ja den Reiz an der Sache aus. :)

    Mein Beitrag

    Liebe Grüße
    Jay von "Bücher wie Sterne"

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    1. Lieber Jay,

      den Inhalt deiner Worte kann ich nur bestätigen. Es spielt auch keine Rolle wie sympathisch ein Antagonist ist, denn ich kann den Charakter großartig finen, auch wenn dieser ein nicht der Gute der Story ist.

      Lieben Dank für deinen ausführlichen Kommentar.

      Herzlichst,

      Nisnis

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  4. Huhu,

    stimmt. Da kann ich dir überwiegend recht geben. Das ist wirklich so.

    LG Corly

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  5. Hallo,
    meiner Meinung nach stellt sich beim Mögen einer Figur nicht die Frage, ob es sich um einen Antagonisten oder einen Protagonisten handelt, sondern eher wie lebendig und authentisch ist die Figur. Meine ausführliche Antwort findest du auf vielleserin.de.
    Viele Grüße,
    Marie

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    1. Liebe Marie,

      ganz genau. Ob gut oder böse, ein gut ausgearbeitete Figur ist für uns Leser das Wichtigste.

      Liebe Grüße

      Nisnis

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  6. Gegenbesuch! :)

    Du sagst das sehr richtig. Wenn ein Charakter nicht wirklich interessant ist, klischeehaft etc., dann wird nun mal "der Bösewicht" zum Helden. ;)

    LG
    Kathy

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    1. Liebe Kathy,

      fein dass du vorbei geschaut hast.

      Viele Grüße

      Nisnis

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  7. Hallo Nisnis,

    das stimmt :) Es muss halt passen. Es gibt auch Bücher wo ich einen der Protas nicht leiden kann. Chroniken der Unterwelt wäre da für mich solch ein Beispiel. ich kann Clarie nicht aufs Fell gucken ^^ Liebe dafür aber die Bücher und alle anderen♥ Naja Jace Vater ist ein Arsch aber er ist nciht so ein dummer Böser sondern hat Klasse das ich ihn irgendwie wieder cool finde. Hassliebe XD

    Tintengrüße von der Ruby

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    1. Liebe Ruby,

      Hassliebe hast du interessant geschrieben :-).

      Viele Grüße

      Nisnis

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  8. Hallo Nisnis,

    ich bin über das #litnetzwerk auf deinen Blog aufmerksam geworden. Er gefällt mir richtig gut.

    Das ist eine sehr interessante Frage. Mir gefallen Antagonisten oftmals besser als die Protagonisten - das kommt natürlich auch auf die Konzeption der Figuren an. Bei "Jane Eyre" gefiel mir immer Rochester besser, obwohl er ja nun wirklich kein Sympathieträger ist, bei "Dr. Jekyll & Mr. Hyde" finde ich auch Mr. Hyde spannender. Und so ließe sich das endlos fortsetzen. Wenn der "Bad Guy" ein vielschichtiger Charakter ist, macht dies die meisten Romane fesselnder.

    Viele Grüße

    Rosa

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    1. Liebe Rosa,

      der #LitNetzwerk hat so viele netter Blogger zusammen gebracht. Ich freue mich natürlich sehr, dass es dir hier gefällt.

      Liebe Grüße

      Nisnis

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  9. Ich bin genau deiner Meinung, zermartere mir aber immer noch das Hirn nach einem konkreten Buch, bei dem mir das so ging :-)

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    1. Hey Denise,

      ich habe das wirklich schon häufiger so empfunden, aber, auch mir fällt dazu kein Titel ein. Schön, wir sind uns mal wieder einig ;-).

      Viele Grüße

      Nisnis

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  10. Huhu!
    Mögen und Interessant finden sind für mich zwei Paar Schuhe.
    Interessant fand ich auch viele Antagonisten, aber wirklich gemocht hab ich nur wenige - ich meine, ich kann einen Hannbal Lecter auch interessant finden - mögen tu ich ihn deswegen nicht.

    Liebe Grüße,
    Linda

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    1. Liebe Mieze,

      ein gutes Beispiel. Ein Wahnsinns Charakter, aber nichts zum knuddeln :-).

      Viele Grüße

      Nisnis

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  11. Hallihallo,
    Ja, ich distanziere mich auch von dem mögen. Vielschichtigkeit macht ein Buch erst interessant und dazu braucht es komplexere Charaktere.
    Liebe Grüße,
    Anna

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    1. Liebe Anna,

      ich bin da auch recht verwöhnt und brauche komplexe Charaktere, ob gut oder böse. Alles andere lässt mich nur müde lesen.

      Schön dass du hier warst.

      Liebe Grüße

      Nisnis

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