Schmerzliche Erinnerung
Spannend wie ein Krimi und eine Geschichte
so anmutig wie ein poetisches Gedicht
Hamburg: Die Nachkriegszeit in Hamburg schreibt das Jahr 1947. Die junge Mutter Agnes Dietz muss sich und ihre beiden Kinder, Hanno und die kleine, stotternde Wiebke, allein durchbringen. Agnes klopft Steine und Hanno sucht in den Trümmern nach Brennholz, Metallen und nach allem, für das er auf dem Schwarzmarkt Lebensmittel eintauschen kann.
Eines Tages entdeckt Hanno
in einem zugeschütteten Keller eine nackte Tote. Verwirrt und geschockt erzählt zunächst niemandem von seinem schrecklichen Fund. Als Hanno wieder auf seine Schwester
Wiebke stößt, die den Bollerwagen bewacht, steht ein kleiner Junge von drei bis
vier Jahren neben ihr. Der Junge scheint allein. Er ist stumm. Und so nehmen
die Kinder das kleine Findelkind mit nach Hause.
